Lage und Kontakt

Dr. Johannes Hovhannesian

Zukunftsweg 15
1210 Wien

Telefon +43 1 294 59 60

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Öffnungszeiten

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Harnverlustbehandlung bei Dr. Hovhannesian in 1210 Wien

Ca. 850.000 Frauen in Österreich leiden an unfreiwilligem Harnverlust. Dieser kann viele Ursachen haben (Senkung der Scheide und Gebärmutter, Entzündungen, Hormonmangel, Medikamente, Zustand nach einer Schwangerschaft). Man unterscheidet Stressinkontinenz, das heißt Harnverlust bei körperlicher Belastung und die Drang- oder Urgeinkontinenz. Die Unterscheidung hat entscheidende therapeutische Konsequenzen.

Bei Drangblasenbeschwerden steht das Blasentraining und die medikamentöse Behandlung im Vordergrund, bei der Stressinkontinenz hauptsächlich das Beckenbodentraining und chirurgische Verfahren.

Die gebräuchlichsten Behandlungsmethoden

Bei über 60% der Patientinnen greifen konservative Methoden wie:

  • Medikamente,
  • Pessare (Würfel, Ring),
  • Verhaltenstraining,
  • Physiotherapie,
  • Training der Beckenbodenmuskulatur,
  • Elektrostimulation,
  • Biofeedbackverfahren.

Ohne Erklärung der Atemtechnik ist insbesondere ein Training der Beckenbodenmuskulatur nicht möglich und wird meist falsch durchgeführt. In der Ordination steht deshalb ein Gerät namens ENDOTRAINER zur Verfügung. Damit kann die richtige Atemtechnik (nach einer Einführung in der Ordination) zu Hause selbst durchgeführt werden. Das Gerät wird üblicherweise eine Woche verborgt.

Der Endotrainer

Der Unterschied zu anderen Verfahren besteht darin, dass man nicht jedes Mal zum Üben in die Ordination kommen muss. Ist jedoch nach ca. sechs Wochen bis drei Monaten keine Besserung eingetreten und der Leidensdruck entsprechend groß, sollte ein operatives Verfahren in Betracht gezogen werden.

Nach entsprechender Voruntersuchung (Harnuntersuchung, Restharnbestimmung, klinischer Stresstest, Ultraschalluntersuchung der Nieren und der Harnblase, bei Bedarf Urodynamik-genaue Untersuchung der Harnblasen- und Harnröhrendruckverhältnisse) wird mit der Patientin das individuelle Vorgehen besprochen.

Das TVT-Verfahren

Von den operativen Methoden hat sich in den letzten Jahren vor allem das TVT-Verfahren (Tension Free Vaginal Tape) durchgesetzt. Dabei wird in örtlicher Betäubung oder mit Kreuzstich (rückenmarksnahe Schmerzbetäubung) ein Band unterhalb der Harnröhre eingelegt. Dieses bildet im Laufe der Zeit eine stabile Narbenplatte und unterstützt die Harnröhre. Die Operationszeit beträgt ca. 20 Minuten und der Spitalsaufenthalt beträgt ca. 1-2 Tage. Die Erfolgsrate beträgt ca. 95%.

Beim klassischen TVT-Verfahren wird das Band im Unterbauch herausgeführt, bei der TVT-O-Methode wird das Band an der Oberschenkelinnenseite herausgeleitet. Beide Verfahren sind gleichwertig. Bei der TVT-O-Methode ist das Harnblasenverletzungsrisiko geringer.

Tension-free Vaginal Tape (TVT)
Die Ballonsonde
Der Endotrainer
Die Senkung
Richtige Lage

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